Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der Makoviichuk Service UG (haftungsbeschränkt), vertreten durch Anton Makoviichuk, Köln, eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 126274 (nachfolgend „Auftragnehmer“), und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von IT- und Webdienstleistungen.
(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss(1) Die Präsentation von Leistungen auf der Website des Auftragnehmers stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Der Auftraggeber stellt durch eine Anfrage (per E-Mail, Kontaktformular oder sonstigem Kommunikationsweg) einen Antrag auf Vertragsschluss. Der Vertrag kommt durch die schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande.
(3) Bei Wartungspaketen (Standard, Premium) kommt der Vertrag mit Beginn der Leistungserbringung zustande.
§ 3 Leistungsumfang(1) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind nicht Bestandteil des Auftrags.
(2) Für die einmalige Website-Erstellung gilt:
- Der Auftragnehmer erstellt eine Website gemäß den vereinbarten Anforderungen und installiert diese auf dem Hosting des Auftraggebers oder übergibt den Quellcode.
- Nach Projektabschluss und vollständiger Zahlung gilt der Auftrag als abgeschlossen.
- Weitere Änderungen oder Anpassungen nach Projektabschluss werden wie ein neues Projekt berechnet.
(3) Für Wartungspakete (Standard / Premium) gilt der jeweils aktuelle Leistungsbeschrieb auf der Website des Auftragnehmers.
(4) Änderungen des Leistungsumfangs während der laufenden Entwicklung bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und werden zusätzlich vergütet.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Inhalte, Zugangsdaten und Informationen (Texte, Bilder, Logos etc.) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
(2) Angeforderte Materialien sind innerhalb von 7 Werktagen nach Anforderung bereitzustellen. Erfolgt keine Bereitstellung innerhalb dieser Frist, wird das Projekt auf Hold gesetzt und erst nach vollständiger Bereitstellung fortgesetzt. Hieraus resultierende Verzögerungen gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
(3) Der Auftraggeber sichert zu, dass er über alle notwendigen Rechte an den übermittelten Inhalten (insbesondere Texte, Bilder, Grafiken) verfügt. Für Rechtsverletzungen durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte haftet ausschließlich der Auftraggeber.
§ 5 Abnahme(1) Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistung erhält der Auftraggeber die Möglichkeit zur Abnahme. Die Abnahmefrist beträgt 5 Werktage ab Bereitstellung.
(2) Verstreicht die Abnahmefrist ohne schriftliche Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.
(3) Werden konkrete Mängel innerhalb der Abnahmefrist schriftlich mitgeteilt, wird der Auftragnehmer diese in angemessener Frist beheben. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 6 Preise und Zahlung(1) Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
(2) Für die einmalige Website-Erstellung gilt:
- 50% des vereinbarten Preises sind bei Auftragserteilung fällig.
- 50% des vereinbarten Preises sind bei Abnahme bzw. Übergabe fällig.
(3) Für Wartungspakete gilt:
- Die monatliche Gebühr ist jeweils im Voraus am Ersten des Monats fällig.
- Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift. Der Auftraggeber erteilt hierzu ein entsprechendes SEPA-Lastschriftmandat.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, nach Ablauf einer Mahnfrist von 14 Tagen alle Leistungen einschließlich des Hostings bis zur vollständigen Begleichung der offenen Forderungen zu sperren.
§ 7 Laufzeit und Kündigung (Wartungspakete)(1) Wartungspakete laufen auf unbestimmte Zeit und können von beiden Seiten schriftlich (per E-Mail) gekündigt werden.
(2) Die Kündigung muss bis zum 10. des laufenden Monats eingehen, um zum Ende dieses Monats wirksam zu werden. Geht die Kündigung am 11. oder später ein, verlängert sich der Vertrag um einen weiteren Kalendermonat.
(3) Bei Beendigung des Vertrags gilt:
- Der Quellcode der Website wird dem Auftraggeber übergeben.
- Die Domain wird auf den Auftraggeber oder einen von ihm benannten Registrar übertragen.
- Das Hosting durch den Auftragnehmer wird eingestellt.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Preisanpassung(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Preise für Wartungspakete mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen anzupassen.
(2) Im Falle einer Preiserhöhung ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag ohne Einhaltung der regulären Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Preise zu kündigen.
§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den erstellten Werken ein.
(2) Der Auftragnehmer behält das Urheberrecht an den erstellten Werken. Er ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken in seinem Portfolio, auf seiner Website und in Marketingmaterialien zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
(3) Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) verbleiben im Eigentum des Auftraggebers.
§ 10 Haftung(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet der Auftragnehmer nur, soweit wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden, und zwar begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für eine ununterbrochene Verfügbarkeit des Hostings. Ausfälle, die auf Störungen Dritter (Hostinganbieter, Internetprovider etc.) zurückzuführen sind, liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Auftragnehmers.
(4) Für die Rechtmäßigkeit der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte haftet ausschließlich der Auftraggeber.
§ 11 Subunternehmer und DrittanbieterDer Auftragnehmer ist berechtigt, für die Erbringung seiner Leistungen Subunternehmer oder Drittanbieter (z.B. Hostinganbieter, Domainregistrare) einzusetzen. Der Auftraggeber stimmt dem hiermit zu.
§ 12 Höhere GewaltDer Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Nichtrfüllung, die auf Umstände zurückzuführen sind, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (höhere Gewalt), einschließlich Naturkatastrophen, behördlicher Maßnahmen, Stromausfälle, Internetstörungen oder Erkrankungen.
§ 13 Widerrufsrecht (Verbraucher)(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
(2) Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Dienstleistungen vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat und der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und seine Kenntnis bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert.
§ 14 DatenschutzDie Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der
Datenschutzerklärung des Auftragnehmers, abrufbar unter makoviichukservice.de/datenschutzerklaerung.
§ 15 Schlussbestimmungen(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Köln, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht (Salvatorische Klausel).
(4) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Stand: Juni 2026